Lerne aus der Weisheit der Väter...

Bereits 1850 beginnt die Geschichte unseres Weingutes. Damals legte Johann Klein, gleichzeitig Begründer der Maschinenfabrik Johannisberg, den Grundstein zu einer florierenden Weinhandlung. Bis 1896 erweiterte er die Weinbergsflächen und ließ großzügige Kellereigebäude errichten, die heute noch genutzt werden. Das Gutshaus wurde 1898 durch Josef Klein im Stil des Historismus und mit Jugendstilelementen vom Architekt Georg Hartmann / Geisenheim errichtet. 
Aus vorhandenen Unterlagen kann man erfahren, dass die Weine der Firma Klein in alle Welt verschickt wurden, sie gelangten sogar an den russischen Zarenhof. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde den Weinen unter anderem in Paris und St. Louis Auszeichnungen verliehen. Außerdem wurden die Inhaber Hoflieferanten des deutschen Kaisers und des Kaisers von Österreich.

Die Grundlage unserer Arbeit:

gesunde Trauben von gesunden Weinbergen


Daher haben wir uns schon vor vielen Jahren dem umweltschonenden Weinmbau verpflichtet. Die bedeutet unter anderem:

Bodenpflege und Düngung: ganzflächige Begrünung im Winter, jede zweite Reihe im Sommer, regelmäßige Bodenanalysen. Düngung nur nach Bedarf der Rebe, (auf der Grundlage der Analysedaten)

Pflanzenschutz: Nützlingsschonende Spritzfolge, biologische Bekämpfung des Traubenwicklers, Kontrollen zum Auftreten von Krankheiten und Schädlingen, Reduzierung der PSM-Aufwandmengen

Umweltschonender Weinbau: Unsere Weinberge dienen einer Vielzahl von Insekten und Pflanzen als Lebensraum. Der kontrolliert umweltschonende Weinbau hat sich zum Ziel gesetzt, diese Artenvielfalt zu erhalten. Alle Maßnahmen des Pflanzenschutzes, der Düngung und der Bodenbearbeitung sind darauf ausgerichtet. Der Einsatz nützlingsschonender Pflanzenschutzmittel, eine gezielte, nach dem Bedarf der Rebe bemessene Düngung und eine artenreiche Begrünung bilden die Grundlage des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus.

Schonung von Nützlingen und Boden: Ständige Untersuchungen und Beobachtungen verschaffen uns einen Einblick in die Entwicklung der Schädlinge und Nützlinge im Weinberg. Die Summe verschiedener Maßnahmen trägt dazu bei, die Schädlinge unter der Schadschwelle zu halten und den Boden zu schonen, wie zum Beispiel die Förderung von Nützlingen, z.B. Raubmilben und Schlupfwespen Ausbringung von Sexualduftstoffen zur Verwirrung des Traubenwicklers. Einsatz nützlingsschonender Pflanzenschutzmittel biologische Bekämpfung der Reblaus durch Anbau von Pfropfreben, regelmäßige Bodenuntersuchungen kontrollierte Düngung artenreicher Bodenbewuchs


So schonend wie möglich, so langsam wie nötig

Der gesamte Ausbau unserer Weine, angefangen mit der Lese und der anschließenden Pressung der Trauben erfolgt nach diesem Motto.
In jedem Weinberg wird vor der Lese mehrfach die Reife und Qualität der Trauben geprüft um dann den bestmöglichen Erntetermin zu bestimmen.
Der individuelle Ausbau der einzelnen Rebsorten und Weinberge erfolgt in über 40 kleineren Edelstahltanks. Dadurch bleiben die natürlichen Unterschiede der Weinbergsböden erhalten.

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Höllenberg in Assmanshausen
Assmannshausen ist vermutlich eine fränkische Gründung. Der älteste Nachweis ist eine Urkunde des Mainzer Erzbischofs Ruthard aus dem Jahr 1108, die die Schenkung eines Weinbergs zwischen Husen et Has
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