Wo die Traube ihre Heimat hat


Die naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge erfolgt nach den Richtlinien des umweltschonenden Weinbaus.
Dies bedeutet für uns:

Bodenpflege und Düngung: ganzflächige Begrünung im Winter, jede zweite Reihe im Sommer, regelmäßige Bodenanalysen. Düngung nur nach Bedarf der Rebe, (auf der Grundlage der Analysedaten)

Pflanzenschutz: Nützlingsschonende Spritzfolge, biologische Bekämpfung des Traubenwicklers, Kontrollen zum Auftreten von Krankheiten und Schädlingen, Reduzierung der Aufwandmengen für Pflanzenschutzmittel.

Umweltschonender Weinbau: Unsere Weinberge dienen einer Vielzahl von Insekten und Pflanzen als Lebensraum. Der kontrolliert umweltschonende Weinbau hat sich zum Ziel gesetzt, diese Artenvielfalt zu erhalten. Alle Maßnahmen des Pflanzenschutzes, der Düngung und der Bodenbearbeitung sind darauf ausgerichtet. Der Einsatz nützlingsschonender Pflanzenschutzmittel, eine gezielte, nach dem Bedarf der Rebe bemessene Düngung und eine artenreiche Begrünung bilden die Grundlage des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus.

Schonung von Nützlingen und Boden: Ständige Untersuchungen und Beobachtungen verschaffen uns einen Einblick in die Entwicklung der Schädlinge und Nützlinge im Weinberg. Die Summe verschiedener Maßnahmen trägt dazu bei, die Schädlinge unter der Schadschwelle zu halten und den Boden zu schonen, wie zum Beispiel die Förderung von Nützlingen, z.B. Raubmilben und Schlupfwespen Ausbringung von Sexualduftstoffen zur Verwirrung des Traubenwicklers. Einsatz nützlingsschonender Pflanzenschutzmittel biologische Bekämpfung der Reblaus durch Anbau von Pfropfreben, regelmäßige Bodenuntersuchungen kontrollierte Düngung artenreicher Bodenbewuchs


Die Weinberge im Weingut Dr. Gietz liegen im Rheingau verteilt zwischen Hallgarten und Lorchhausen.


Hallgarten:               Schönhell, Würzgarten
Oestrich:                  Lenchen
Mittelheim:               Edelmann
Winkel:                     Hasensprung, Gutenberg, Jesuitengarten, Dachsberg
Johannisberg          Hölle, Goldatzel
Geisenheim             Mäuerchen, Kilzberg, Mönchspfad
Rüdesheim              Berg Rottland, Berg Roseneck, Berg Schloßberg,
                                  Drachenstein, Klosterberg, Bischofsberg,
Magdalenenkreuz Assmannshausen   Höllenberg, Hinterkirch
Lorch                        Kapellenberg
Lorchhausen            Seligmacher

            
Von den Lagen unseres Weingutes gehören die folgenden zu den ersten Gewächsen:
  • Assmannshäuser Höllenberg
  • Rüdesheimer Berg Roseneck
  • Rüdesheimer Berg Schloßberg
Erstes Gewächs (*aus Wikipedia) ist eine Qualitätsbezeichnung, die es seit 1999 im Rheingau ausschließlich für die Rebsorten Riesling und Spätburgunder aus klassifizierten Lagen gibt. Der Rheingauer Weinbauverband hat sie auf der Grundlage der Ausführungsverordnung zum Weingesetz vom 5. Oktober 1995 mit Zustimmung des Hessischen Weinbauministeriums zugelassen.

Voraussetzung zur Erzielung dieses Prädikats ist ein klimatisch begünstigter Standort und geeigneter Boden (Terroir). Hinzu kommen Bedingungen, die der individuelle Winzer selbst gestalten und beeinflussen muss. Dazu gehören ein spezieller Rebschnitt (Reberziehung) zur Vermeidung einer Überproduktion, selektive Handlese und trockener Ausbau.
Höllenberg in Assmanshausen
Assmannshausen ist vermutlich eine fränkische Gründung. Der älteste Nachweis ist eine Urkunde des Mainzer Erzbischofs Ruthard aus dem Jahr 1108, die die Schenkung eines Weinbergs zwischen Husen et Has
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